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Turkish Policy from the Black Sea to the MENA Region – Navigating an Era of Geopolitical and Geoeconomic Competition


  • Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Ludwigkirchplatz 3-4 Berlin, Berlin, 10719 Deutschland (Karte)

Turkish Policy from the Black Sea to the MENA Region

Die globale Ordnung befindet sich im Umbruch. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Gaza-Krieg seit den Hamas-Angriffen vom Oktober 2023 sowie die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus im Jahr 2025 haben geopolitische Rivalitäten, Militarisierung und geoökonomischen Wettbewerb weiter verschärft. Besonders die Regionen zwischen Schwarzem Meer, östlichem Mittelmeer und dem Nahen Osten stehen zunehmend im Zentrum von Machtkonkurrenz, Energiepolitik, Sicherheitsfragen und neuen Konnektivitätsprojekten.

In diesem dynamischen Umfeld nimmt die Türkei eine Schlüsselrolle ein. Als zweitgrößte Militärmacht der NATO, regionaler Akteur zwischen Europa, Eurasien und dem Nahen Osten sowie wichtiger Energie- und Transportkorridor verfolgt Ankara eine zunehmend eigenständige und pragmatische Außen- und Sicherheitspolitik. Dabei bewegt sich die türkische Politik im Spannungsfeld zwischen strategischer Autonomie, Bündnisverpflichtungen gegenüber NATO und Westen, regionalem Machtanspruch sowie innenpolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Der Workshop „Turkish Policy from the Black Sea to the MENA Region – Navigating an Era of Geopolitical and Geoeconomic Competition“ widmet sich den zentralen Fragen der türkischen Außen-, Sicherheits- und Geopolitik in einer Phase tiefgreifender internationaler Transformation. Im Mittelpunkt stehen die strategische Positionierung der Türkei im Schwarzmeerraum und im Nahen Osten sowie die Auswirkungen auf Europa, Deutschland und die transatlantischen Beziehungen.

Gemeinsam mit Wissenschaftleren, politischen Entscheidungsträger:innen und Expert:innen aus verschiedenen Regionen diskutiert die Veranstaltung aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Sicherheitspolitik, Verteidigungskooperation, Energie- und Infrastrukturpolitik, regionale Diplomatie sowie geoökonomische Konkurrenz. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis der außenpolitischen Ausrichtung Ankaras und ihrer Bedeutung für die europäische und regionale Ordnung zu entwickeln.

Der Workshop bietet eine Plattform für interdisziplinären Austausch und praxisnahe Analysen zu einer der zentralen geopolitischen Akteursrollen zwischen Schwarzem Meer und Nahost.


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